Inklusion bringt den Flow

Was bei dem einen oder anderen in Inklusionsdebatten nicht ankommt, dringt vielleicht mit einem Rap durch. Die häufigsten Vorurteile gegenüber inklusiver Bildung werden in dem Rapsong „Inklusion bringt den Flow“ verarbeitet.

INKLUSION bringt den Flow ©Inklusionsfakten

Wie es dazu kam?

Fidi und ich kennen uns seit dem Ausbruch der Pubertät. Ab Klasse 8 schwitzen wir im Englischunterricht zusammen und paukten Vokabeln. Dass es Mitschülerinnen und Mitschüler gab, die anders hörten, anders lernten, anders sprachen, sich anders bewegten oder sich auch anders verhielten als die meisten anderen, wurde nicht als „anders“ wahrgenommen. Wir wussten, wer was wie wann braucht, um gut lernen zu können und mit dabei zu sein. Das haben wir nie als Problem empfunden, im Gegenteil. Dass Inklusion und der Gemeinsame Unterricht mit behinderten und nichtbehinderten Kindern für viele noch ein Problem darstellt, ist unverständlich. Schließlich gibt es seit 1975 Schulversuche, empirische Befunde (Forschungsergebnisse_GU) und Best-Practice-Beispiele, die zeigen wie es geht. Noch viel zu oft sind es die Vorurteile, die Barrieren in den Köpfen, die Inklusion behindern. Der Rap soll zeigen, dass es endlich an der Zeit ist loszulegen.

„Inklusion bringt den Flow – hebt eure Hände hoch“

Inklusionsfakten und der Rapper Graf Fidi haben in einem Gemeinschaftsprojekt an dem Rapsong gearbeitet, mit freundlicher Unterstützung der Bertelsmann Sitftung/Jakob-Muth-Preis. Pünktlich zur Preisverleihung des Jakob-Muth-Preises 2015 für inklusive Schulen ist der Inklusions-Rap fertig geworden. Der „Jakob Muth-Preis für inklusive Schule“ zeichnet seit 2009 Schulen aus, in denen Kinder mit und ohne Förderbedarf vorbildlich gemeinsam lernen.

Die im Rap genannten Vorurteile und weitere Mythen und Märchen zum Thema Inklusion mit den entsprechenden Gegenargumenten befinden sich hier: http://inklusionsfakten.de

Und hier gehts zum Rap „Inklusion bringt den Flow“ mit Untertiteln: https://www.youtube.com/watch?v=gV92ytJSqnA

4 Kommentare

  • Schade hier ist ein Inklusions-Song der aber nicht inklusiv gestaltet ist. Als Hörgeschädigter oder gar Gehörloser Mensch bin ich nicht in der Lage den Text zu verstehen. Zwar kann ich den Rhythmus einigermaßen „Hören “ aber den gesungenen Text nicht verstehen und auf diesen kommt es doch an oder?!
    Daher bitte das Musikvideo wenigstens mit Untertitel versehen…. dann ist es auch ein echter Inklusive Song…. LG Petra

  • Leider schaff ichs nicht, mit meinem Screenreader den Link zu finden, hinter dem sich das Lied verbirgt – von allein startet es jedenfalls nicht, und einen Link wie „lied hören“ etc. hab ich nicht gefunden!

Mitdiskutieren

Sie können dieseHTML Schlagworte und Eigenschaften verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>